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Autoversicherungen

Die gibt einige Autoversicherungen. Hier sind nur kurz die drei wichtigsten aufgelistet und erklärt.

Die Kfz- Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Versicherung. Diese deckt alle Schadensersatzansprüche, die im Straßenverkehr mit einem dritten durch ein Auto passieren. Das heißt, dass die Versicherung für den Unfall auf kommt, welchen der Versicherte verursacht hat und auch Schuld daran hat. Diese Versicherung ist in der Europäischen Union überwiegend gleich. Aber die Höchst- Schadenssumme unterscheiden sich oft noch erheblich in den EU- Staaten.

Es gilt grundsätzlich bei der Kfz- Haftpflichtversicherung, dass das Versicherungsunternehmen einen Antrag auf Erteilung der Kfz- Haftpflicht bestätigen muss, ansonsten ist die Versicherung nichtig. Das Versicherungsunternehmen darf nur bei bestimmten Bedingungen den Vertrag verweigern.

Bei der Kfz- Haftpflichtversicherung sind folgende Schadensarten versichert: Personenschäden, z. B. Heilungskoste, Invaliditätsrenten, aber auch Sachschäden, entweder am Fahrzeug oder an anderen Objekten wie Leitplanken und Vermögensschäden. Aber die Versicherung zahlt auch immaterielle Schäden, wie Schmerzensgeld. Eine Haftpflichtversicherung muss auf jeden Fall von dem Fahrzeughalter abgeschlossen werden. Bei einem Schaden ist auch der zu derzeit fahrende Fahrzeugführer versichert und muss nicht extra eine Versicherung abschließen.

Die zweite Versicherung ist die Kaskoversicherung.

Die Kaskoversicherung deckt auch nur die Schäden am Fahrzeug des Versicherten. Deswegen wird sie auch häufig nur als Fahrzeugversicherung bezeichnet. Es gibt Länder da ist die Kaskoversicherung eine Pflichtversicherung, jedoch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich nicht. Aber es macht Sinn eine Kaskoversicherung mit der Haftpflichtversicherung ab zuschließen, da die Versicherung für Zerstörung, Beschädigung oder auch den Verlust des Autos aufkommt. Hier unterscheidet man aber auch noch in Vollkasko und Teilkasko.

Von der Vollkasko werden nur Schäden übernommen, die am eigenen Fahrzeug entstehen. Schließt man eine Vollkasko ab, hat man dazu noch gleichzeitig eine Teilkasko enthalten. Das sind jedoch nicht zwei eigenständige Verträge. In der Vollkaskoversicherung sind zusätzlich Schäden wie Vandalismus, Mut- oder böswillige Beschädigungen des Autos durch Fremdeinwirkung, sowie Unfallschäden durch eigenverschulden am eigenen Auto, durch Fahrerflucht versichert. Aber auch Schäden die die Haftpflicht nicht begleicht und auch wenn der Schadenverursacher nicht haftbar zu machen ist. Die Vollkasko lohnt sich eigentlich nur bei Neuwagen oder richtig teuren Fahrzeugen. Da hat man den besten Rundumschutz für sein Auto.

Man muss keine Teilkasko haben, denn es ist keine Pflichtversicherung, sie ist freiwillig. Man kann die Teilkasko für jedes Fahrzeug abschließen. Jedoch kann man nur eine Teilkasko bei dem Versicherungsunternehmen abschließen, wo man auch schon die Haftpflicht hat. Folgende Bereiche werden bei der Teilkasko versichert: Schäden durch Einbruch und Diebstahl, Wildunfälle, aber nur wenn es zu einer Berührung kam. Schäden durch Hagel, Sturm, Blitz, Hochwasser, Explosionen und Brandschäden, zum Beispiel verursacht durch einen Kabelbrand. Um die Versicherungskosten zu senken können sie bei der Teilkaskoversicherung eine Selbstbeteiligung mit abschließen. Da kommt es wieder auf die Versicherungsunternehmen an, diese haben unterschiedliche Selbstbeteiligungshöhen. Meist bewegen sich diese Höhen zwischen 150 und 1000 Euro je Schadensfall. Es gibt aber auch Versicherungsunternehmen, welche einem die Selbstbeteiligung ganz oder teilweise davon entbinden. Aber dann muss man sein Fahrzeug in einer Werkstatt reparieren lassen, welche von der Versicherung bestimmt wird. Über so ein Angebot können Sie sich bei Ihrer Versicherung erkundigen, ob diese so etwas anbietet.

 
 
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